Aufbau der Auspuffanlage

29 Okt 8:59 am

Aufbau der AuspuffanlageDie Abgase, die in den Brennräumen der Zylinder entstehen, werden durch die Auslassventile ausgeleitet. Zuerst gelangen sie in den Abgaskrümmer und werden dann durch dessen Rohre, von denen je eins an jedem Zylinder angesetzt ist, in den waagrecht unter dem Fahrzeug entlang laufenden Abgasstrang geleitet, und zwar in das fest mit dem Krümmer verschraubte Hosenrohr.
Als nächstes passieren sie den Katalysator, der mit der Lambdasonde in einem eigenen Auspuffteil angebracht ist, dann die beiden Schalldämpfer, die umgangssprachlich auch als Auspufftöpfe bezeichnet werden. Am Endschalldämpfer ist auch das Endrohr angeschweißt, das unter der hinteren Stoßstange zu sehen ist und durch das die Abgase ins Freie gelangen.

Löcher im Auspuff nicht ignorieren

Zwar haben die Auspuffrohre und Schalldämpfer relativ dicke Wände, doch trotzdem sind die irgendwann durchgerostet, und durch erst kleine, dann größere Löcher dringen Abgase nach außen, und Außenluft gelangt in den Abgasstrom. Je weiter vorne am Auspuff undichte Stellen sind, umso ärgerlicher ist es.
Durch Löcher im Krümmer gelangen heiße und giftige Dämpfe in den Motorraum und von dort ins Innere des Fahrzeugs. Aber auch Abgase, die im hinteren Teil der Anlage austreten, können ins Auto gelangen. Das ist eine ernste Gefahr für die Gesundheit, darum sollte man schadhafte Auspuffteile sofort ersetzen oder ersetzen lassen.

Gesteckt, geschraubt, geschweißt

Bei alten Autos kann man zumeist jedes Teil der Auspuffanlage einzeln ersetzen. Allerdings kann sich diese Arbeit in Eigenregie als schwierig gestalten, da die Schrauben und Steckverbindungen oft im Lauf der Zeit so verrostet sind, dass man sie kaum aufbekommt. Es kann helfen, alle betreffenden Stellen schon am Abend vor der Reparatur mit einem guten Kriechöl einzusprühen und vor der Arbeit noch zusätzlich mit einer Gasflamme oder einem Heißluftgerät zu erhitzen.
Im schlimmsten Fall muss man doch eine Werkstatt mit Hebebühne aufsuchen und die Rohre zersägen lassen. Bei vielen neuen Autos muss man das ohnehin, da die Verbindungen verschweißt sind.

Foto: GTÜ  / pixelio.de

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