Xenonlicht oder Halogenscheinwerfer: Vor- und Nachteile der beiden Lichtsysteme

15 Jan 2:57 pm

Beim Kauf von einem Neuwagen ist die Entscheidung, ob man bei seinem Wagen Xenon- oder Halogenlicht haben möchte, sehr wichtig. Seit Kurzem haben die Autofahrer noch eine weitere Alternative bei der Fahrzeugbeleuchtung: die LED-Lichter. Um darüber einen besseren Überblick zu bekommen, sollte man die Vor- und Nachteile der aufgelisteten Lichtsysteme kennenlernen, die in diesem Beitrag beschrieben wurden.

 

 

 

Die bewährten Klassiker: Halogen-Scheinwerfer

 

Die ersten Halogenlampen für das Auto kamen bereits 1964 auf den Markt. Zuerst wurden sie lediglich nur für das Abblendlicht verwendet, 1966 kam dann eine Halogenlampe für das Fern- und Abblendlicht hinzu. Die Halogenlampen sind nach wie vor die meistverwendeten Lichtquellen in Autos. Vor allem bei preiswerteren Fahrzeugen werden die Halogenlampen eingebaut, weil sie kostengünstig sind. Die Qualität des Halogenlichts ist jedoch im Vergleich zu den anderen Lichtalternativen nur mäßig gut. In den Städten mag das Halogenlicht noch ausreichend sein, außer Orts jedoch bekommt man mit den Halogenscheinwerfern nur eine fleckige Ausleuchtung. Die Ausleuchtung lässt auch bei Kurven viel zu wünschen übrig, hier sind die Xenon-Scheinwerfer eine viel bessere Wahl. Klassische und moderne Lichtquellen sowie andere Ersatzteile bekommen Sie unter https://www.carmaster.de/de im Internet.

 

Xenon-Scheinwerfer: Sie machen die Nacht zum Tage

 

Xenon-Scheinwerfer werden meist in den Autos aus der oberen Preisklasse eingebaut und gehören ansonsten zur Extra-Ausstattung. Zum ersten Mal wurden sie 1991 bei dem BMW-7er-Reihe verwendet. Obwohl seit dem schon so viel Zeit vergangen ist, werden die Xenon-Scheinwerfer nur von wenigen Herstellern, darunter von Jaguar, ab Werk montiert. Die Aufrüstung des Fahrzeugs mit Xenon-Lichtern kostet den Wageninhaber zwischen 1000 und 150 Euro. Der Preis bietet aber auch etwas dafür: Bei Nachtfahrten ist die Helligkeit der Scheinwerfer viel höher als bei den Halogenlampen und das fast weiße Licht kommt dem Tageslicht am nächsten. Darüber hinaus bieten Xenon-Scheinwerfer eine größere Reichweite und bessere seitliche Ausleuchtung, was insgesamt für mehr Sicherheit beim Fahren sorgt. Im direkten Vergleich sind die Xenon-Lichter eindeutig besser als die Halogen-Scheinwerfer. Der einzige Nachteil von Xenon liegt in den Mehrpreis. Manche entgegenkommende Fahrer können sich zudem vom hellen Xenon-Licht geblendet fühlen. In der Regel liegt das jedoch an schmutzigen Scheinwerfern, deswegen wird auch bei den Xenon-Lichtanlagen eine Scheinwerferreinigungsanlage vorgeschrieben.

 

Die Zukunft gehört den LED-Scheinwerfern

 

Die LEDs gehören schon seit langer Zeit in Rückleuchten, Tagfahrlicht und Blinkern zur Grundausstattung. Sogar die ersten LED-Scheinwerfer wurden bereits erfolgreich im Auto eingesetzt. Die LEDs sind lichtstark und sehr effizient beim Energieverbrauch. Darüber hinaus benötigen sie viel weniger Platz beim Einbau als die Halogen- oder Xenon-Scheinwerfer. Das Licht von LED-Lichtquellen ist angenehm für das menschliche Auge und dem Tageslicht noch näher als die Xenon-Lichter. Der Nachteil liegt jedoch in einem ziemlich hohen Stromverbrauch, der für die Steuerung der LED-Elektronik benötigt wird. Falls eine LED-Leuchtdiode kaputt geht, kann es mitunter teuer werden, weil in diesem Fall das gesamte LED-Modul ausgetauscht werden muss.

Bildquelle:Flickr.com/rmh2008

 

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