Stauprognose für die Winter Feiertage

14 Dez 2:04 pm
Staukarte Winter 2013

Sobald die Winterreisewelle zu rollen beginnt, sind Staus im gesamten Bundesgebiet vorprogrammiert. Meist führen Unfälle oder Baustellen zu den Behinderungen des Reiseverkehrs, doch gibt es auch gewisse Engpässe im Straßennetz, an denen sich zu den Hauptverkehrszeiten der Verkehr immer staut. So sagt der ADAC jetzt schon für die Tage von 20.- 26.12.2013 Staus in den Großräumen Berlin, Köln, Hamburg und München voraus. Sobald am Freitag die Schulen ihre Pforten schließen, beginnt die erste Urlaubsreisewelle auf den deutschen Straßen. Dann geht es für viele Familien in die wohlverdienten Winterferien. Eine zweite Reisewelle wird dann auch gleich am Samstag erwartet. Ebenfalls am Heiligen Abend soll es voraussichtlich auf einigen deutschen Straßen eng werden und am ersten Weihnachtstag gibt es dann die nächsten Stauvorhersagen durch viele Winterurlauber. Der zweite Weihnachtstag ist typisch für einen starken Ausflugsverkehr und ab Nachmittag beginnt die erste Rückreisewelle.

Einige Autobahnen sollten die Ortskundigen meiden
Der ADAC erwartet an diesen Spitzentagen im Reiseverkehr auf der A1 Köln-Dortmund-Bremen-Hamburg oder auf der A 2 Dortmund-Hannover Verkehrsstaus. Auf der A1 sind an verschiedenen Stellen immer wieder Staus mit längeren Wartezeiten zu erwarten, was allerdings auch für A2 gilt. Als ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt gilt die A3 mit der Strecke Köln-Kassel-Würzburg-Füssen, da diese Transitstrecke auch gern für Fahrten in den Alpen-Skigebiete und ins Ausland genutzt wird. Ähnlich verhält es sich auch mit einigen Teilbereichen auf der A 8 Karlsruhe-Stuttgart-München-Salzburg, denn auch sie wird gern für die Autoreise in den Skiurlaub in die deutschen Alpengebiete, den Schwarzwald oder die Skigebiete in der Schweiz und Österreich benutzt.

Die Bundeshauptstadt geht in den Winterurlaub
Auch aus Berlin wird eine größere Reisewelle Richtung der klassischen Urlaubsgebiete für die Weihnachtsferien erwartet. Darum sollte jeder Autofahrer damit rechnen, dass die A 9 Berlin-Nürnberg-München sehr stark befahren sein wird und es zu nachhaltigen Staus auf dieser Strecke kommen kann. Es empfiehlt sich immer, durch den Verkehrsfunk auf dem Laufenden zu bleiben oder alternative Strecken durch das Navigationsgerät suchen zu lassen. Das Gleiche gilt für die Strecke A 24 Hamburg-Berlin. Die A 61 Mönchengladbach-Koblenz-Ludwighafen ist auch ein sehr sicherer Kandidat für längere Stauwartezeiten. Da Staus manchmal unvermeidlich sind, sollten sich Familien mit Kindern gleich auf die Möglichkeit eines längeren Stillstands mit warmen Decken und etwas Proviant für den Notfall vorbereiten.

Es gibt Wege, Staus zu vermeiden
Eine der wichtigen Transferstrecken für Urlaubsreisende ist auch die A93 Inntaldreieck-Kufstein und die A95 München-Garmisch-Partenkirchen ebenfalls davon betroffen. Zudem ist mit vermehrtem Weihnachtsreiseverkehr aus dem Ausland wie der Schweiz, Frankreich, Italien und Österreich zu rechnen.
Auch die direkten Zufahrtsstraßen zu den Wintersportgebieten sind immer sehr stauanfällig. Wer dem Stau aus dem Wege gehen möchte, kann sich eine veränderte Fahrroute über Land zwar keine Zeit, aber vermutlich viel Nerven sparen. Als eine bessere Taktik zur Vermeidung von Verkehrsstaus ist Verlegung der Abfahrtszeiten. In den frühen Morgenstunden sind die Autobahnen meist gut zu befahren. Eine Nachtfahrt zum Urlaubsziel kann zwar anstrengend sein, hat aber den Vorteil, dass die Hauptstrecken relativ verkehrsarm sind. Das ermöglicht oft eine zügige Autofahrt ohne größere Staus und erlaubt eine entspannte Ankunft.
Foto: ADAC

Kommentare sind geschlossen