So kommt der Fahranfänger leicht zu einem passenden Auto

10 Jul 10:00 am

Endlich hat man den Führerschein in der Tasche und nun fehlt nur noch der fahrbare Untersatz zum Glück. Als Fahranfänger ist man häufig auch Berufsanfänger oder vielleicht sogar noch Schüler. Das Geld sitzt dementsprechend nicht allzu locker und den Traum vom schicken Flitzer muss man vorerst auf Eis legen. Dennoch muss man nicht auf die Anschaffung eines Autos verzichten.

Die Auswahl eines passenden Autos sollte nicht auf dem Hof des Autohändlers beginnen, sondern erst einmal zuhause und in aller Ruhe. Das Aussehen des Fahrzeugs ist nicht alles, vielmehr gilt es, nach den inneren Werten zu schauen. Eine gute Sicherheitsausstattung, ein günstiger Preis und eine zuverlässige Technik haben für den Fahranfänger Priorität und man wird staunen. Diese drei Anforderungen lassen sich tatsächlich in die Praxis umsetzen.

Die Meisten entscheiden sich für einen Gebrauchtwagen und sie tun gut daran. Es sind zahlreiche gute Gebrauchte auf dem Markt, welche die oben genannten Voraussetzungen erfüllen. Bevor man jedoch zur Tat – in dem Falle zum Kauf – schreitet, gibt es einen weiteren wichtigen Aspekt, der beleuchtet werden sollte.

Ein Auto, das im öffentlichen Straßenverkehr bewegt wird, benötigt eine Haftpflichtversicherung. Sie kann bei einem Fahranfänger richtig ins Geld gehen, weil diese zu Anfang in der Schadensfreiheitsklasse Null eingeordnet werden und daher mit 240 Prozent des Grundtarifs beginnen. Für einen Kleinwagen können da schnell 1.500 Euro im Jahr zusammen kommen. Daher ist nach der Auswahl der favorisierten Automodelle ein Versicherungsvergleich Pflicht. Er lässt sich problemlos im Internet bewerkstelligen.

Die Defektanfälligkeit eines Autos kann man ebenfalls im Internet in Erfahrung bringen. Alljährlich stellen TÜV und Dekra sogenannte Mängelreporte auf. Aus ihnen kann man die typischen Mängel der verschiedenen Fahrzeuge ersehen und dem Kauf von besonders anfälligen Modellen aus dem Weg gehen.

Stark motorisierte Fahrzeuge sind wegen des Verbrauchs, der Wartung und der teuren Versicherungsprämie ebenso wenig für den Anfänger empfehlenswert wie Autos mit einer niedrigen PS-Zahl. Im Verkehr sollte man schon mithalten können. Einem übertrieben kleinen Motor kann dies bereits zu schaffen machen, was mit einem höheren Verbrauch zu Buche schlägt. Ein Kleinwagen mit etwa 60 PS wie etwa der Opel Corsa ist ein gutes Beispiel für ein Anfängerauto.

Bei der Versicherungsprämie und dem Anschaffungspreis verhilft weiterhin der Griff zu einem untypischen Modell für Fahranfänger zum Sparen. Wer sich beispielsweise einen Skoda Octavia als Limousine kauft, profitiert bei der Versicherung und dem Preis von deutlich weniger Kosten. Dieses Fabrikat wird oft von älteren, also unfallfreien, Fahrern bevorzugt. Zudem ist die Nachfrage nicht zu groß, was den Preis sinken lässt.

Bildquelle: Gonmi/ Flickr

Bildbeschreibung:

Opel España.

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