Navigationssysteme für Kfz

10 Nov 8:50 am
Navigationssysteme für Kfz

Mobile oder fest eingebaute Navigationssysteme findet man heute in fast jedem Auto. Allerdings ist der Umsatz bei den reinen Kfz-Navigationsgeräten, die man nachrüsten kann, wenn das Fahrzeug serienmäßig kein Navi hat, in den letzten beiden Jahren deutlich gesunken, was sich vor allem durch die zunehmende Nachfrage an Navi-Apps für Smartphones oder Tablet PCs erklären lässt, die eine billige und kompakte Alternative darstellen. Auch ist die Grundausstattung von Kfz mit umfassenden Navigationslösungen immer besser geworden.
Während fast jeder grundsätzlich darüber Bescheid weiß, was ein Navigationsgerät kann oder können sollte, geraten Käufer immer wieder ins Grübeln, wenn es darum geht, bestimmte Begriffe zu verstehen.

TMC und POI

TMC bedeutet Traffic Message Channel. Über diese Quelle bezieht das Navigationssystem Infos über Staus und Verkehrsbehinderungen wie Baustellen, Hindernisse, Sperrungen oder Fahrbahnverengungen, aber auch Warnungen vor Unwettern oder Falschfahrern. Der Nutzer kann diese Meldungen filtern und sortieren, um individuelle Prioritäten zu setzen.
POI heißt Point of Interest. Unter diese Kategorie fallen Sonderziele wie Hotels, Raststätten, Tankstellen oder Sehenswürdigkeiten. Je nach Navi werden hier unterschiedlich viele Informationen über den POI angezeigt.
Wer eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung hat, freut sich über angezeigte Telefonnummern, die man dann gleich vom Navi aus anrufen kann, zum Beispiel zum Buchen eines Hotelzimmers. Ist eine Reiseführerfunktion integriert, kann man sich auch Bilder von touristischen Highlights oder historischen Denkmälern ansehen.
Ein weiteres Detail bei vielen Navis ist der Spurassistent, der überall, wo es mehrspurig zugeht, sehr hilfreich sein kann.

Bluetooth Freisprecheinrichtungen

Mit der einfachsten Variante dieser Freisprecheinrichtung kann man immerhin Anrufe entgegennehmen und seine letzte Wahl wiederholen. Beliebter und auch praktischer sind Modelle, die das Wählen beliebiger Nummern per Display und Tastenblock erlauben.
Bei einer guten Lösung wird man auch über verpasste Anrufe informiert, kann sein Telefonbuch vom Handy aufs Navi übertragen oder Nummern aus dem Menü direkt anwählen. Groß im Kommen ist auch die Möglichkeit, SMS zu verschicken und sich empfangene Kurznachrichten sogar vorlesen zu lassen.

Foto: Hartmut910  / pixelio.de

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