Namensänderung bei Passat – künftig fährt man den CC

25 Jan 10:00 am

Der Passat, die allseits bekannte Limousine von VW, bekommt einen neuen Namen. Künftig gibt man sich mit zwei Buchstaben zufrieden. Der Passat heißt nun schlicht und einfach CC. Das geht aber nicht einher mit weniger Komfort. CC ist die Abkürzung für Comfort-Coupé. Gebaut wird dieses Auto bereits seit vier Jahren, die meisten Abnehmer fanden sich bisher in den USA. Das soll sich nach einem Facelifting nun ändern. Das neue Gesicht hebt das Modell optisch stark vom Passat ab und bringt es näher an den Phaeton heran. Bereits an der Front wird das deutlich. Hier blitzt viel Chrom. Außerdem gibt es Bi-Xenon-Scheinwerfer serienmäßig. Am anderen Ende wurde das Heck durch neu designte LED-Leuchten ruhiger. Allgemein geht von dem Fahrzeug eine größere Harmonie aus.

Da die Kunden natürlich gerade die Coupéform lieben, wurde bei A- und C-Säule nichts verändert. Bei den Maßen, im Vergleich zum Passat betrachtet, präsentiert sich der CC in der Länge zwar sieben Zentimeter kürzer und in der Höhe fünf Zentimeter flacher, dafür ist er jedoch drei Zentimeter breiter. Vor allen Dingen die geringere Höhe dürfte manchen zu schaffen machen. Fondspassagiere sollten die 1,90-Meter-Marke nicht überschreiten, sonst stehen sie während der Fahrt in engem Kontakt mit dem Auto. Vorne ist eine ausreichende Kopfhöhe sogar mit viel Luft vorhanden. Im Kofferraum geht es recht üppig zu. Zwar muss man mit 33 Litern weniger als bisher im Passat auskommen, aber angesichts der verbleibenden 532 Liter kann von Platzmangel wohl keine Rede sein. Die Rücksitzlehnen sind durch ein einfaches Hebelsystem umklappbar. Der Deckel vom Heck lässt sich mit dem Fuß öffnen.

Aktuell kann sich VW über eine Auszeichnung vom ADAC freuen. Das Multikollisionssystem fand großen Anklang in der Autobranche. Doch was hat der CC alles an Technik zu bieten? In diesem Punkt wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Eine Müdigkeitserkennung ist serienmäßig vorhanden. Wer mag, kann sich – allerdings gegen Aufpreis – einen Totwinkelwarner einbauen lassen. Er lenkt ebenfalls beim Überfahren von Spurmarkierungen gegen. Weiterhin ist ein Einparksystem, eine dynamische Fernlichtregulierung und eine Verkehrszeichenerkennung verfügbar.

Bildquelle: ASurroca / Flickr

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