Mit Allradantrieb in die Wintersport-Saison starten

08 Dez 8:17 am
Mercedes Benz

Mittlerweile ist die Saison des Wintersports schon wieder in vollem Gang. Die Spuren waren jetzt auch bei Mercedes-Benz mit der Power des Allradantriebs zu bemerken. Genauer gesagt handelt es sich dabei um den Allradantrieb 4Matic, mit dem inzwischen etwa 60 Modelle des Unternehmens ausgestattet sind. Jetzt fand der Auftakt dieses Winters in Hochgurgl in Tirol statt. Im Mittelpunkt standen dabei die kompakten Modelle der Klassen A, B und der CLA. Außerdem war der neue Sprinter zu sehen, der in der 4×4 Version präsentiert worden ist.

Besondere Highlights

Die neue 4Matic-Reihe präsentiert sich mit vielen Besonderheiten. Vorhanden ist so ein automatisiertes
Doppelkupplungsgetriebe, das auch unter 7G-DCT bekannt ist. Dort ist einiges integriert worden, wozu jetzt auch der Nebenantrieb zur Hinterachse gehört. Außerdem findet sich hier das Hinterachsgetriebe mit Lamellenkupplung, wobei hier hydraulisch gearbeitet wird in Kombination mit einer elektronischen Steuerung. Zwischen Vorder- und Hinterachse ist somit eine vollvariable Verteilung der Antriebsmomente möglich.

Die “Power Take-off Unit” stellt nur ein Highlight dar, welches zu einem geringeren Systemgewicht geführt
hat. Es gab noch eine Reihe weiterer Maßnahmen, die zu der Gewichtsabnahme beigetragen haben. Dazu
gehören unter anderem die Hinterachs-Seitenwellen mit ihrem induktiv gehärteten Charakter sowie mit
optimierten Gelenkwellen. Der Vorteil der 4Matic von Mercedes-Benz liegt ganz klar darin, dass das Gewicht dieser Modelle teilweise um 25 Prozent geringer ausfällt.

Mehr Details zum Hinterachs-Getriebe

In das Getriebe der Hinterachsen wurde die Lamellenkupplung integriert, die hydraulisch betätigt wird.
Dadurch kommt es zur vollvariablen Momentenverteilung. Als Hinweis auf das Prinzip gilt hier, dass nur
die Vorderachse das Fahrzeug antreibt, wenn die Lamellenkupplung offen ist. Erst wenn die Kupplung
geschlossen ist, wird die Hinterachse aktiv werden. Es kommt jedoch dabei immer auf die Situationen
an, so dass es zu einer Verschiebung von Antriebsmomenten kommen kann. Diese erfolgt zwischen
der Vorder- und der Hinterachse.

Bei der Fahrt mit den Kompakten, die mit Allrad ausgestattet sind, kommt es auf die Bedingungen am
Rand an. Sind diese optimal gegeben, kommt der wirtschaftliche Frontantriebsmodus ins Spiel. Beispielsweise werden dabei auch an der Hinerachse situationsgerechte Antriebsmomente eingeregelt, was im umgekehrten Prinzip genauso geschieht. Intergriert ist außerdem ein Schaltprogramm für das Doppelkupplungsgetriebe, das im aktivierten Modus für die Schaltverteilung zuständig ist.

Zu den weiteren Highlights gehören beim Mercedes-Benz GLA, der mit 4Matic ausgestattet ist, das Offroad-Fahrprogramm. Beim Sprinter 4×4 ist jetzt eine Version erhältlich, die mit Downhill Speed Regulation ausgeliefert wird.
Foto: Auto-Medienportal.Net

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