Lexus verlässt sich nicht nur auf Hybrid-Technologie

15 Mrz 10:00 am

Bislang verband man mit dem Namen Lexus Umweltfreundlichkeit und anspruchsvolle Technik. Das ist zwar kein schlechter Ansatz, aber auf die Dauer etwas langweilig. Darum strebt Lexus nach einem Imagewandel. Künftig soll es aggressiver und emotionaler werden. Die ersten Modelle, die diese neue Philosophie verkörpern, wurden jetzt präsentiert.

Lexus gehört zum Unternehmen Toyota. Die Marke steht für Luxus und Noblesse, dennoch kam man bisher von dem diffus anmutenden Image nicht richtig weg. Seit mehr als 20 Jahren fehlt es an dem richtigen Durchsetzungsvermögen. Man steht häufig im Schatten von Nobelmarken wie Mercedes. Dann wurde mit dem Geländewagen RX ein Zeichen gesetzt. Künftig stand der Name Lexus für Umweltfreundlichkeit. Der RX besaß einen Hybridantrieb. Danach folgten einige weitere Modelle dieser Art.

In der Gegenwart steht ein Angriff auf die Sparte Sportlichkeit auf dem Plan. Auf dem Genfer Autosalon stellte Lexus die Sportwagen-Studie LF LC vor. Zudem hatte man ein Modell aus der GS-Baureihe im Gepäck. Sie soll in der oberen Mittelklasse für Furore sorgen. Entwickelt wurden beide Fahrzeuge im Calty-Designzentrum in Nordamerika. Ein Eyecatcher ist der Kühlergrill. Er wird von einer Kontur in X-Form begrenzt. Die Bauweise ist sowohl in Amerika wie auch in Europa derzeit Trend.

Die Limousine GS weist genau in die Richtung, die Lexus künftig einschlagen möchte. Einzigartig, aggressiv, mehr Fahrspaß, das sind die drei Maßgaben, die sich Lexus für die Zukunft auf die Fahne geschrieben hat. Wo die Reise hingeht, sieht man nicht nur am Design, ebenfalls an der Technik wurde einiges verändert. Auf den umweltfreundlichen Hybridantrieb wird trotzdem nicht verzichtet. Der Lexus GS450h bringt dank Leichtbauweise 40 Kilogramm weniger Leergewicht auf die Waage.

Die GS-Baureihe hält mehrere Varianten für den Kunden bereit. So gibt es zum Beispiel eine F-Sport-Variante. Dank Allradlenkung, die in manchen Modellen zu finden ist, lassen sich die Fahrwerksgrenzen um einiges nach hinten verschieben. Außerdem könnte es später einmal ein Hochleistungsmodell geben.

Bildquelle: Autoviva.com / Flickr

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