Kleiner Renault ganz groß

17 Mrz 10:00 am

Als Kleinwagen betrachtet man Autos wie den Opel Corsa und den Citroën C1, aber sieht man sich den neuen Grand Modus von Renault an, wird man eher an einen Van erinnert. Der Grand Modus geht in die Höhe, ist aber auch um 16 Zentimeter länger als der Vorgänger, welcher nur den Namen Modus trug. Der Radstand wurde ebenfalls um 9,3 Zentimeter verlängert. Insgesamt ist der Grand Modus 4,03 Meter lang. Das ist recht ordentlich und vermittelt ein gutes Raumgefühl. Über Platzmangel im Inneren, wie es bei manchen Kleinwagen der Fall ist, kann man sich im Grand Modus nicht beklagen. Sowohl vorne wie auch hinten bringt der kleine Flitzer ausreichend Kopf- und Kniefreiheit für vier Personen mit. Das ist allerdings nicht alles, was am Renault Grand Modus überzeugt.

Zum Innenraum wäre noch zu sagen, dass er lichtdurchflutet ist und dadurch eine regelrechte Wohlfühlatmosphäre bietet. Bei Renault ist dieses Ambiente nichts Neues. Das Panorama-Glasschiebedach ist nicht nur beim Grand Modus zu finden, sondern auch bei vielen anderen Modellen des französischen Autobauers. Dieses spezielle Dach ist entweder gegen Aufpreis zu haben oder man entscheidet sich für die Night & Day – Ausstattungsvariante. Dann gibt es das Schiebedach serienmäßig. Hinzu gesellen sich Seitenscheiben, die so weit es geht nach unten reichen. Sie sorgen außerdem für eine gute Rundumsicht für den Fahrer, der zudem eine erhöhte Sitzposition einnimmt. Davon profitieren natürlich auch die Insassen. Sie werden wie in einem Reisebus umherchauffiert und können sich einer hervorragenden Sicht erfreuen.

Kommen wir nun zu dem, was ein Auto im eigentlichen Sinne ausmacht: die Motorisierung. Der 1.2-Liter-Benziner leistet 103 PS. Das reicht für den Alltagsgebrauch allemal. Bei voller Beladung hat der Grand Modus zwar etwas Mühe, in Fahrt zu kommen, aber sportliche Fahrleistungen verlangt man von einem solchen Auto in der Regel selten. Für die Stadt und einen gemütlichen Ausflug mit der ganzen Familie am Wochenende reicht es locker.

Bildquelle: M.Peinado / Flickr

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