Kabelloses laden – Toyota testet neue Methode

18 Feb 11:27 am
Toyota

Aktuell testet Toyota das Aufladen von Elektro-Autos über die induktive Resonanztechnik. Dabei fährt das Auto über eine Magnetspule, die sich im Boden befindet. Im Auto befindet sich eine weitere Magnetspule über diese die Akkus aufgeladen werden. Die neue Technik soll deutlich schneller sein, als die klassische Aufladung via Ladekabel.

Elektro-Autos sollen verbraucherfreundlicher werden

Viele Verbraucher sind von dem Einsatz von E-Autos noch nicht so wirklich überzeugt. Schließlich gibt es noch zahlreiche Einschränkungen wie die lange Aufladezeit, die eingeschränkte Reichweite und die noch sehr spärlich vorhandenen Ladestationen. Doch mit der neuen Technik soll zumindest die Aufladung etwas bequemer werden. Gegen Ende Februar will Toyota in Japan mit den Tests des neuen Auflade-Systems beginnen. Durch die neue Technik sollen sich Elektroautos, aber auch Hybridautos deutlich komfortabler und leichter aufladen lassen, als über die bereits verwendeten Methoden via Kabelverbindung. Das neue System arbeitet dabei mit der sogenannten Magnetresonanztechnik. Dabei wird durch das Magnetfeld, welches zwischen den zwei Magnetspulen entsteht, Elektrizität an das Auto von der Ladestation übertragen. So können die Batterien ganz einfach beim Parken aufgeladen werden.

Toyota will das neue System ein Jahr lang testen

Zudem soll das System Höhendifferenzen und Parkungenauigkeiten zwischen den Spulen ausgleichen. Auch die Beeinträchtigung von anderen Elektromagneten soll so gering wie möglich gehalten werden. Die Spule, die am Boden befestigt wird, soll dabei sehr robust sein, so kann sie durch das darüber rollende Auto nicht beschädigt werden. Zusätzlich dazu hat Toyota auch eine neue Funktion im Bereich des intelligenten Einparkassistenten entwickelt. Dieser Assistent soll den Fahrer dabei unterstützen, die perfekte Parkposition und zwar direkt oberhalb der Magnetspule zu finden. Die Tests sollen ein Jahr in Anspruch nehmen und werden unter Alltagsbedingungen mit drei sogenannten Plug-In-Hybdridfahrzeugen durchgeführt. Dabei werden Bedienfreundlichkeit, Nutzerzufriedenheit und mögliche Fehler beim Ladeverhalten oder beim Parken des Nutzers sowie die Timer-Funktion für den Ladevorgang und die Ladehäufigkeit untersucht.
Foto: ampnet

Kommentare sind geschlossen