Ist der Smart fortwo als Gebrauchter eine gute Empfehlung?

23 Mrz 10:00 am

Keine Frage, der Smart fortwo passt perfekt in die heutige Zeit. Er ist klein, wendig und sparsam. Inzwischen wird der Stadtflitzer als Gebrauchter angeboten. Schließlich ist er schon einige Jahre auf dem Markt, genauer gesagt seit 1998. Damals war der Smart fortwo eine absolute Revolution in der Autowelt. Nur 2,50 Meter lang, zwei Sitze, zwei Türen, ein Drei-Zylinder-Motor und vier kleine Räder, das ist der Smart. Die Anfänge verliefen für den Zwerg nicht allzu gut. Zunehmend gab es Berichte, dass der Smart gerne bei zu rasanter Fahrt auf dem Dach landet. Der Hersteller besserte nach und musste in den kommenden Jahren weitere Korrekturen vornehmen. Eine Abstimmung des Fahrwerks war unter anderem mehrmals notwendig.

Neben den ersten Benzinmodellen mit wahlweise 45, 54 oder 61 PS gab es ab 2003 einen Diesel. Er wird von einem 0,8-Liter-Motor angetrieben, der 41 PS leistet und einen Verbrauch von rund 3,3 Litern hat. Unter der Initiative von Daimler erhält der Smart Anfang des Jahres 2003 eine Modellpflege. Wichtigste Neuerungen sind ein vollfunktionsfähiges ESP – früher war lediglich eine Minimalausstattung diesbezüglich vorhanden – und eine erneute Fahrwerksabstimmung. Nun gibt es die Benziner mit 50 und 61 PS.

Ab Baujahr 2003 sollte man in den Gebrauchtwagenkreisen des Smart erst zugreifen. Ältere Modelle sind zwar bereits schon ab 1.000 Euro zu bekommen, doch sie weisen zahlreiche Mängel auf. Die beste Empfehlung ist der kleine Diesel. Er ist trotz seines Alters ein wahres Spritsparwunder. Die Benziner werden diesem Titel leider nicht gerecht. Sie haben häufig einen außergewöhnlich großen Durst und sind zudem häufiger Gast in der Werkstatt. Positiv dabei: Die Kosten für einen neuen Zahnriemen kann man sich beim Smart sparen. Er besitzt eine Steuerkette. Beim gebrauchten Smart ist ein Blick auf die Schweller und den Unterboden empfehlenswert. Hier ist das Fahrzeug empfänglich für Rost. Ansonsten trifft man auf diesen nicht, der Rest ist hauptsächlich aus Kunststoff gefertigt.

Bildquelle: David Villarreal Fernandez / Flickr

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