Im Urlaub zu schnell gefahren? Welche Strafen Autofahrer erwarten

17 Jul 11:25 am
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Jeder nimmt sich vor, ordnungsgemäß zu fahren. Doch gerade im Urlaub kann die entspannte, stressfreie Atmosphäre dazu verleiten, einmal kräftiger auf das Gaspedal zu treten. Jedoch kann dies Folgen für die Geldbörse und den Führerschein haben. Je nachdem wo sich der Urlauber befindet, drohen zum Teil hohe Geldstrafen für Geschwindigkeitsüberschreitungen. Vor allem in den deutschen Nachbarländern können teure Geldbußen bei bereits kleineren Vergehen vorkommen.

 

 

Österreich mit sehr hohen Strafen

 

Bereits ab einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 50 Kilometern pro Stunde müssen Urlauber ein Bußgeld in Höhe von 2.180 Euro bezahlen. Im Vergleich dazu muss in Deutschland bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 31 Kilometern pro Stunde “nur” ein Betrag von 160 Euro an die Bußgeldstelle gezahlt werden. In den Niederlanden sind bei einer Überschreitung von 20 Kilometern pro Stunde Beträge bis zu 160 Euro fällig.

 

Urlaub in Skandinavien kann teuer werden

 

Wird in Schweden die Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h überschritten, müssen die vermeintlichen Raser bis zu 290 Euro bezahlen. In Norwegen fallen bei der gleichen Geschwindigkeitsüberschreitung sogar 480 Euro an.

 

Großbritannien mit den höchsten Strafen

 

Die höchsten Strafen haben Raser in Großbritannien zu zahlen. Dort fallen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen von über 50 km/h Bußen in Höhe von 2.860 Euro an. Gerade in diesem Land kann der sonst gemütliche Urlaub zu einem finanziellen Engpass führen.

 

In Deutschland kommen noch Punkte hinzu

 

Werden Tempolimits nicht eingehalten, können neben der finanziellen Bestrafung weitere Bußen in Form von Punkten verhängt werden. In Deutschland wurde die maximale Punktezahl auf 8 runtergestuft. Wer dieses Punktelimit erreicht, muss seinen Führerschein abgeben. Der größte Schock trifft jedoch dann ein, wenn der Blitzer zuschlägt. Gerade dann ist die Unsicherheit am größten, wie hoch die finanzielle Belastung ist. Wer bereits schon vor der Zusendung des Bescheides wissen möchte, was auf ihn zukommt, gibt einfach unter geschwindigkeitsüberschreitung.net seine geschätzte Überschreitung ein. Dort wird nach korrekter Eingabe auch angezeigt, mit welchen Punkten der Urlauber rechnen kann. Wer sich genauer über die rechtliche Grundlage der Bußgelder und die Chancen auf Verteidigung gegen einen Bescheid informieren möchte, kann sich hier weitere Details zum Thema einholen.

 

Sich vorher zu informieren, lohnt sich!

 

Nicht nur die Regeln zur Geschwindigkeitsüberschreitung im Ausland gehören zur optimalen Vorbereitung für den anstehenden Urlaub. Der Urlauber sollte sich dringend auch über folgende Gesichtspunkte genau informieren:

-Vignettenpflicht und Mautgebühren
-Impfungen und Einreisevorschriften
-Auslandskrankenversicherung
-Medizinische Versorgung im Urlaubsland

 

Zudem darf nicht vergessen werden, nach aktueller Warnwestenpflicht auch diese mitzunehmen, auch eine Reiseapotheke, ein Ersatzrad und ein Wörterbuch sollten im Urlaub unverzichtbare Begleiter sein.

Bildquelle:Dirk Vorderstraße – flickr.com

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