Genfer Autosalon 2014: Citroen präsentiert den C4 Cactus

07 Mrz 8:28 am
Citroen C4

Die Genfer Automesse hat im Jahr 2014 wieder einige Highlights zu präsentieren. Auch die französische PSA-Gruppe wartet mit Neuheiten auf. Als Weltpremiere stellte Citroen die Modelle C1 und C5 CrossTourer vor. Besonders interessant war für viele Journalisten jedoch der C4 Cactus des Pariser Herstellers. Nicht nur aufgrund der ebenfalls vorgestellten Studie des wilden C4 Cactus Aventure, den man sich durchaus auf der Rallye Dakar vorstellen könnte.

Ungewöhnliches Crossover-Car

Laut dem für den C4 Cactus verantwortlichen Chefdesigner Marc Lloyd, lässt sich der Wagen mit zwei Worten zusammenfassen: “Weniger Stress“. Das ist sofort zu verstehen, wenn man das Auto, welches letztes Jahr auf der IAA in Frankfurt als Konzept vorgestellt wurde, näher betrachtet: Es ist mit 4,16 Meter Länge und einem Radstand von 2,60 Meter außergewöhnlich lang und kann dadurch einen sehr geräumigen Kofferraum und Innenraum anbieten. Der Kofferraum fasst 358 Liter. Mit diesem Volumen verstauen Sie locker einen Familien-Monatseinkauf.

Innen wurde radikal zusammengestrichen. So hat etwa der Beifahrer viel Platz, da sein Airbag in den Himmel eingebaut wurde und er auf einer durchgehenden Sitzbank Platz nimmt. Zudem sind kaum Knöpfe und Schalter zu finden – diese werden auf einem Tochscreen elegant zusammengefasst und sorgen so nicht nur für mehr Raum zur Entfaltung, sondern auch für ein sehr aufgeräumtes und elegantes Innenraumdesign.

Leichtgewicht mit “Airbumps”

Das in Genf 2014 vorgestellte Auto wiegt gerade einmal 965 Kilogramm. Auch das ist ungewöhnlich für einen fahrbaren Untersatz, der sich zwischen SUV und Familienkutsche nicht entscheiden kann. Gerade das führt aber dazu, dass der C4 Cactus in der Dieselversion nur sparsame 3,1 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen soll, was mit einer CO²-Emission von 82 g/km einhergeht.

Ein absolutes Highlight des Franzosen aber sind die rundum am Fahrzeug angebrachten “Airbumps” – also Luftkissen aus Thermoplastik. Sie dienen an den Türen, Heck und Front als Aufpralldämpfer bei kleineren Malheurs, z.B. beim Einparken und werden so sicherlich die einen oder anderen Citroen Ersatzteile einparen können. Die Aufprallkissen sind wartungsfrei und in zahlreichen Farbkombinationen erhältlich, was zusammen mit der Wahl von drei Innenausstattungen dem potenziellen Käufer viel Individualisierungsspielraum lässt. Einparken dürfte auch aufgrund des Einparkassistenten und der Rückfahrkamera angenehmer werden.

Günstig zu haben

13 500 Euro wird der C4 Cactus, der nun in Serie geht, etwa kosten. Der französische Hersteller legt großen Wert darauf, dass bei diesem Auto das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmig ist. Denn PSA hat am Markt viel aufzuholen und angesichts der Wirtschaftskrise schauen die Kunden kritischer auf den Preis.

Der C4 Cactus ist ein ungewöhnliches Auto, was sich im Innenraum durch die durchgehende vordere Sitzbank, einen Bildschirm als Kombiinstrument und einen Touchscreen sowie das große Platzangebot ausdrückt. Außen fallen besonders die Airbumps auf. Diese Citroen Autoteile werden sicher noch für weiteren Gesprächsstoff sorgen.
Foto: ampnet

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