Ford stellt auf dem Genfer Autosalon seinen neuen B-Max vor

03 Feb 10:00 am

Angriff auf den Opel Meriva, so könnte man den B-Max von Ford nennen, den das Unternehmen auf dem Genfer Autosalon 2012 vorstellen will. Zumindest spielen beide Modelle in der gleichen Klasse und sie sprechen die gleiche Klientel an. Das dürfte außer Frage stehen.

Die Basis des B-Max bildet der Fiesta. Schon beim Öffnen der Türen offenbart sich, dass der B-Max ein wahres Raumwunder ist. Hat man die Schiebetüren geöffnet und tut dies ebenfalls mit den Vordertüren, wird man zuerst einmal die sonst dazwischen befindliche B-Säule vermissen. Stattdessen ergeben sich 1,50 Meter Platz zum bequemen Ein- und Aussteigen. Damit man im B-Max trotzdem sicher fährt, hat Ford eine massive Verstärkung der Karosserie an den Türen vorgenommen. Alle Crash-Vorschriften werden so erfüllt.

Äußerlich erinnert der B-Max an die aus dem Jahre 2009 stammende Studie Iosis Max. Ein trapezförmiger Grill und nach hinten gezogene Scheinwerfer stellen eine Weiterentwicklung des Kinetic-Designs dar. Sie lassen den B-Max recht bissig erscheinen. Am Heck dagegen geht es bieder zu. Ein Eyecatcher ist lediglich eine breite Chromleiste.

Ähnlich wie beim Ligakonkurrenten Opel Meriva ist das Konzept des Innenraums variabel. Der B-Max ist ebenso etwa vier Meter lang. Beim Einstiegsmotor hat man sich wiederum am Fiesta orientiert. Ein 1,0 Liter großer Drei-Zylinder-Turbo mit 100 PS treibt den B-Max mit einem Verbrauch von etwas über vier Litern auf 100 Kilometern an. Weiterhin gibt es den B-Max mit Dieselantrieb. Zum Einsatz kommen die bewährten Duratorq TDCi-Dieselmotoren. Über Preise ist noch nichts bekannt. Ab Herbst diesen Jahres wird der Ford B-Max bei den Händlern stehen.

Der Vorstellung des B-Max in Genf wird kein Geringerer als Ford-Chef Alan Mullay höchstpersönlich beiwohnen. Der Genfer Autosalon findet vom 8. bis 18. März 2012 statt. Er ist eine der weltweit größten Automessen. Alle namhaften Autobauer präsentieren hier die aktuellen und noch kommenden Modelle ihres Unternehmens. Die Veranstaltung ist daher richtungsweisend für die gesamte Autobranche.

Bildquelle: Autoviva.com / Flickr

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