Endlich wird die Warnweste Pflicht

12 Mai 6:08 am
Warnwestenpflich

Ab dem 1. Juli 2014 ist es soweit: jeder private Besitzer eines PKW ist verpflichtet, eine Warnweste zu tragen bzw. bei sich im Wagen zu haben. Bei gewerblichen Autobesitzern gibt es diese Regelung schon länger.

Wann muss die Weste getragen werden?

Wenn der Fahrer bei einer Panne, nach einem Unfall oder generell auf der öffentlichen Straße seinen PKW verlässt, muss die Weste getragen werden, um gut sichtbar zu sein.
Sollte die Weste fehlen und es findet eine Kontrolle statt, muss ein Bußgeld bezahlt werden. Auch dann, wenn die Weste gerade nicht benötigt wird und es sich um eine Routinekontrolle handelt.
Die Weste sollte möglichst schnell greifbar sein und zum Beispiel im Handschuhfach oder auf dem Beifahrersitz deponiert werden. Achtung: nicht im Kofferraum lassen: der kann nach einem Unfall eventuell nicht mehr geöffnet werden.

Wie soll die Warnweste beschaffen sein?

Nach der Europäischen Norm EN ISO 20471:2013 müssen diese Westen hergestellt werden. Sie müssen rundum sehr gut sichtbar sein und mindestens 5 Zentimeter breite und reflektierende Streifen enthalten – mehr sind natürlich erlaubt. Weiterhin muss die Weste in Neon und reflektierend sein in den Farben rot, orange oder gelb angeboten erden.
Ein Klettverschluss ist ein Muss, denn die Weste soll vorne schnell geschlossen werden können damit sie rundum gut sichtbar ist und nicht durch eine Öffnung an Signalkraft verliert. Sicherheit geht vor.

Achtung im Dunkeln

Wenn es draußen dunkel ist und das Auto verlassen werden muss, sollte die Weste zur Sicherheit immer direkt angezogen werden. Auch dann, wenn es sich nur um eine Reifenpanne oder eine ungewollte Pause auf dem Seitenstreifen handelt. Sichtbarkeit und Sicherheit ist das allerwichtigste auf den Straßen und erst recht wenn die Sonne nicht scheint.
Immer daran denken: die Weste kann (angezogen) Leben retten!
Foto: ampnet

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