Der Frühling ist die Jahreszeit für einen Autocheck

28 Feb 10:00 am

Im Frühling haben viele das Bedürfnis neu anzufangen und den ganzen Staub der dunklen Jahreszeit hinter sich zu lassen. Da wird die Wohnung geputzt und gewienert, dass es eine Freude ist, der Garten wird auf Vordermann gebracht, damit man ihn bei den ersten warmen Sonnenstrahlen sofort nutzen kann und im Kleiderschrank wird Platz für die neue Frühjahrskollektion geschaffen. Und was ist mit dem Auto? Es hat uns schließlich mehr oder weniger zuverlässig auch an kalten Tagen ans Ziel gebracht, hat sich für uns durch Schnee, Eis und kalten Regen gequält und jetzt haben wir nicht ein bisschen Zeit dafür, um auch ihm etwas Gutes zu tun? Das Frühjahr ist genau richtig für einen Autocheck. Diesen kann man gemeinsam mit dem Aufziehen der Sommerreifen durchführen.

Das Aufbringen der Sommerreifen ist die erste Tat des Frühjahrs am Auto. Ist der letzte Frost vorbei, ist der Zeitpunkt für den Reifenwechsel gekommen. Vor dem Einlagern der Winterreifen sollte man diese auf Profiltiefe – mindestens vier Millimeter – und Beschädigungen überprüfen. Gelagert werden die Winterreifen trocken bei Temperaturen zwischen 15 bis 25 Grad Celsius.

Der Unterboden hat in einem Winter mit viel Salz enorm gelitten. Deshalb sollte man den Wagen einer Autowäsche mit Unterbodenreinigung unterziehen. Eine regelmäßige Besichtigung des Unterbodens in der Werkstatt ist nicht verkehrt. Oft wird im Rahmen der Wartung automatisch ein Blick vom Personal darauf geworfen.

Das Salz kann auch im Motorraum seine Spuren hinterlassen haben. Ist man viel Autobahn gefahren, sollte man auf alle Fälle einen Blick unter die Motorhaube werfen. Nicht nur das Salz auch Feuchtigkeit kann zu Schäden an der Elektrik führen. Hat man einmal die Motorhaube offen, prüft man gleich noch Batterie, Bremsflüssigkeit und Öl.

Ist man gerade beim Überprüfen, schaut man sich auch den Lack genauer an. Stellen, an denen Blech zu sehen ist, entsteht schnell Rost. Je früher man diese entdeckt und ausbessert, umso geringer ist der Kostenaufwand. Für kleinere Lackschäden sind Lackstifte erhältlich. Größere Flächen gehören in die Hände einer Lackiererei oder zum Lackdoktor.

Bildquelle: CoreForce / Flickr

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