Autobatterien im Test Start-Helfer

20 Sep 3:45 pm

Um jedes Auto in Betrieb zu bringen, bedarf es der nötigen Energie für eine Zündung. Und diese Power ist aus dem Stand nicht so einfach verfügbar, sondern muss initiiert werden. Damit der Besitzer des Fahrzeuges nicht wie in vergangenen Zeiten die Kurbel mechanisch in Schwung bringen muss, kann er sich durch die elektrische Weiterentwicklung der Problematik der internen Autobatterie sicher sein.

Leistungsstarke Autobatterien

Vor allem weil es jetzt schon wieder in die kalten Monaten hineingeht und der erste Frost sicherlich bereits vor dem Winter seine Präsenz aufzeigen möchte, kann ein kraftvolles sowie verlässliches Aggregat zur Inbetriebnahme eines Kfzs nicht schaden. Die Wahl der richtigen Autobatterie kann bei immer mehr Spritspar-Technik, Komfortausstattung sowie Start-Stopp-Automatik Relevanz ausstrahlen. Die wichtigen Komponenten stellen dabei eine gleichmäßige Bereitstellung der hohen Kapazität und eine sehr resistente Zyklenfestigkeit bezüglich der Rekuperation dar. Aufgrund ihrer Bauart liegen die absorbent Glass Mat Batterien (AGM) der Konkurrenz gewöhnlicher Bleimodelle theoretisch im Vorteil – aber ist dem auch so?

Hier trennt sich die Spreu vom Weizen

Mit energischen Tests der Autobatterien in speziellen Batterie-Prüfständen kann nicht nur die Kapazität überprüft werden. Hier obliegt den Testern ebenfalls das Verhalten bei einer Tiefentladung, wobei die gängigen Standard-Akkus durch die Bank weg ihre Nennkapazität verfehlten und nur die AGMs punkten konnten. Doch noch nicht genug der Stresssituationen für die Starter-Batterien sollte das bereits hier schon schwächelnde Kollektiv der eigentlichen Energielieferanten weiteren Härtetests unterzogen werden. Und was bietet sich für die Simulation eines Frostszenarios besser an als eine Kältekammer. Nach einer Verweilzeit von zwölf Stunden wurde der Betrieb der Testobjekte erneut gefordert. Und auch hier glänzten wiederum die AGM-Versionen von Banner, Exide, Moll und Varta mit funktioneller Übersicht durch annähernd immer 30 Starts, während die Standard-Ausführungen bei eher 15 bis 20 Starts hinterherhinkten.

Bei diesen Rahmenbedingungen wies dies nicht auf generell schlechte Werte hin, ließ jedoch wieder einmal den Unterschied erkennen. Nach üblichen Kaltstarts können somit AGM-Batterien von Banner wie Moll vor allem mit satten 80 beziehungsweise fast 90 Prozent ihrer Kapazität aufwarten – was fast sensationell erscheint. Um die Lebensdauer zu überprüfen, beginnen die Tester folglich mit der Aufzeichnung der Zyklenfestigkeit. Und siehe da, können die AGM-Batterien erneut, aber diesmal mit weitem Abstand zu den “normalen” Bleimodellen, siegen. Beachtliche 93 Prozent Kapazität bei über 60 Zyklen der Moll-Autobatterie kann wohl keine Apparatur schlagen. Bezüglich vergleichbarer Werte der Standard-Varianten um die 60 Prozent – was einem akzeptablen Wert entspricht – liegt der erhöhte Einkaufspreis wohl auf einem nachvollziehbaren Niveau.
Bild: pixabay.com

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